Die Natur kennt keine Kompromisse

„Es gibt Gegenden, die man, wie bestimmte Augenblicke im Leben, nie mehr vergisst; sie bohren sich in unser Innerstes, und die Wunde wird jedes Mal tiefer. Als wir uns umwandten und nochmals auf das Meer blickten, um uns etwas von dieser Hoffnung einzuprägen, bevor wir endgültig in das Land des Vergessens vordrangen, spürten wir, dass dies einer jenen Augenblicke war…  “                                                                                                    Francisco Coloane

Also brechen wir auf, erleben eine fremde und wilde Welt, in der wir verloren wirken und einsam unterwegs sind. Stunden werden zu Minuten, Tage zu Stunden. Zeit ist ein im Übermaß vorhandenes Gut in dieser Weite. FitzRoy, Paine, Perito Moreno, Beagle-Kanal, Feuerland. Es sind klangvolle und mythische Namen und tatsächlich erfüllen sie ihren Mythos. Spielend und ohne großen Aufwand. Uns bleibt nur, immer wieder gegen den Sturm anzukämpfen, gegen den peitschenden Regen zu stapfen oder entgegen die waagrecht treibenden Schneeflocken zu wandern. Geduldig warten wir auf die Momente, in denen für einen kurzen Augenblick ein unvergessliches Panorama aus der grauen Wolkenschicht geboren wird. Oder wir träumen den treibenden Linsenwolken am abendlichen Feuerhimmel nach. Wo immer wir auch sind, wir erleben Patagonien im Einklang von Mythos und Wirklichkeit  und wissen, genau das Richtige getan zu haben.

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